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Konzert 7 • Joseph Moog und Julian Steckel
Sonntag, 18. Juli 2010, 11 Uhr
Werke von Bach, Liszt, Chopin
Joseph Moog, Klavier
Julian Steckel, Violoncello
Programm
J.S. Bach: Suite für Violoncello solo Nr. 3 C-Dur BWV 1009
Franz Liszt: „Hexameron“ grandes variations de bravour pour piano
Frédéric Chopin: Sonate g-moll op. 3 für Violoncello und Klavier
Joseph Moog
Mit seinen 21 Jahren gehört Joseph Moog bereits international zu den herausragenden jungen Pianisten. Besondere Aufmerksamkeit erweckt er durch sein hochvirtuoses Spiel, seine reife Künstlerpersönlichkeit und durch seine Kompositionen, die er regelmäßig im Rahmen seiner Recitals vorstellt.
Joseph Moog, im Dezember 1987 in Neustadt geboren, erhielt vierjährig den ersten Klavierunterricht und begann bald darauf zu komponieren. Bereits mit 10 Jahren wurde er als Jungstudent in die Klavierklasse von Prof. Speidel an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe aufgenommen. Von 2001 bis 2007 studierte er bei Prof. Bernd Glemser an der Musikhochschule Würzburg und setzt nun sein Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater bei Prof. Arie Vardi fort.
Als Solist trat Joseph Moog mit zahlreichen Orchestern auf wie der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern, dem Münchner Rundfunkorchester, der Slowenischen Philharmonie, dem Tschaikowsky Sinfonieorchester des Moskauer Rundfunks, dem Warschauer Symphonieorchester, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz, dem Orchester des Saarländischen Rundfunks, dem SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern, dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie, der Polnischen Kammerphilharmonie und dem Georgischen Kammerorchester.
Er arbeitete mit renommierten Dirigenten wie Andrey Boreyko, Aleksander Vedernikov, Christoph Poppen,
Ari Rasilainen, Shao-Chia Lü, Juanjo Mena, Wojciech Rajski, Markus Poschner, Alun Francis, Michael Sanderling, Howard Griffiths oder Daniel Raiskin zusammen.
International konzertierte Joseph Moog u.a. im Wiener Konzerthaus, im Grossen Festspielhaus Salzburg, in Rio de Janeiro, Tel Aviv, Paris, Basel, Sofia, Ljubljana (Gallus Hall) und Joensuu (Finnland). Sein Debut im "New Grand National Theatre" in Peking (April 2008) wurde vom Chinesischen National-Fernsehen ( CCTV ) aufgezeichnet und landesweit ausgestrahlt.
Eine Deutschland-Tournee mit den Ungarischen Symphonikern führte Joseph Moog 2009 u.a. in die Kölner Philharmonie und die Stuttgarter Liederhalle.
Bei internationalen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival, den Sommets Musicaux de Gstaad, dem Rheingau Musikfestival, den „Sofia Music Weeks“, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Mittelrhein Musik Momenten oder dem Oberstdorfer Musiksommer ist Joseph Moog ein gefragter Gast.
Im März 2009 veröffentlichte Joseph Moog seine zweite CD "Metamorphose(n)" beim Label Claves in Co-Produktion mit dem SWR, auf der er virtuose Piano-Transkriptionen wie die selten eingespielten "Reminiscences di Norma" von Liszt und Werke von Mozkowsky, Friedman, Godowsky und Busoni aufgenommen hat.
Neben Höchstbewertungen im Fono-Forum ( fünf Sterne) und im französischen Diapason ( fünf Stimmgabeln) wurde diese Einspielung vom Luxenburger Fachmagazin "Pizzicato" mit dem SuperSonic Award 2009 ausgezeichnet und erhielt den "Pianist Choice" des englischen Magazin`s Pianist.
Seine erste von der Fachpresse ebenfalls hochgelobte Platte ist 2007 beim gleichen Label erschienen und enthält Liszt`s Klavierkonzerte Nr.1 und Nr.2 sowie den Totentanz.
Neben Portraits des jungen Künstlers bei Radio France, dem Schweizer Radio DRS, dem Saarländischen Rundfunk, dem SWR und dem Deutschland Radio, wurden viele Konzerte live übertragen oder aufgezeichnet.
Zahlreiche Preise und Auszeichnungen dokumentieren den Werdegang des jungen Pianisten, wie zuletzt der Förderpreis 2008 des Landes Rheinland-Pfalz für Nachwuchskünstler, der Rhein-Mosel-Musikpreis 2008 , der Förderpreis des Schleswig-Holstein Festivals 2006 und der "Prix Marguerite Dütschler 2006" der Sommets Musicaux de Gstaad".
Als Preisträger der Orpheum Stiftung Zürich konzertierte Joseph Moog 2008 mit dem Tschaikowsky-Sinfonieorchester des Moskauer Rundfunks unter der Leitung von Howard Griffiths im Rahmen der Internationalen Orpheum Musikfesttage zur Förderung junger Solisten in Basel. Ferner ist Joseph Moog Stipendiat der Mozartgesellschaft Dortmund und debütiert 2010 mit der Sinfonietta Köln im Dortmunder Konzerthaus.
Mit dem Musikpreis des „Verbandes der Deutschen Konzertdirektionen“, der 2006 zum ersten Mal an einen „Interpreten der E-Musik“ vergeben wurde, erfährt die herausragende künstlerische Entwicklung von Joseph Moog eine besondere Würdigung.
Die Preisvergabe wurde wie folgt begründet:
Joseph Moog spielt technisch perfekt und besitzt darüber hinaus ein großes musikalisches Gestaltungsvermögen und eine hohe musikalische Intelligenz. Trotz seiner Jugend ist Joseph Moog eine komplex angelegte, reflektierende Künstlerpersönlichkeit mit einer enormen Bühnenpräsenz.
Unter anderem sein eigenes kompositorisches Schaffen zeugt von einer großen kreativen Neugier. Das Suchen und Streben nach Zusammenhängen in der Musik und deren Vermittlung dem Publikum gegenüber ist ein Anliegen des jungen Künstlers und auf diesem Niveau außergewöhnlich und auszeichnungswürdig.
Von Joseph Moog wird in Zukunft noch viel zu hören sein.
Joseph Moog wurde 2009 von Steinway & Sons zum "Young Steinway Artist" ernannt
Julian Steckel
1982 geboren, begann Julian Steckel im Alter von fünf Jahren mit dem Cellospiel und zählt heute zu den aufstrebenden Künstlern der jungen Generation, die sich im internationalen Konzertleben etablieren. Zahlreiche Wettbewerbserfolge, der Preis des Deutschen Musikwettbewerbs 2003 und in Warschau (International Lutoslawski Competition 2003) sowie vorderste Preise bei den drei wichtigsten internationalen Wettbewerben von Kronberg (Pablo Casals-Wettbewerb 2004), Paris (Concours Rostropowitsch 2005) und Berlin (Grand Prix Emanuel Feuermann 2006 ) bereiten IHM internationale Anerkennung. In Saarbrücken war Ulrich Voss sein erster langjähriger Lehrer, später Gustav Rivinius an der Musikhochschule Saarbrücken. Julian Steckel studierte bei Boris Pergamenschikow in Berlin und bei Heinrich Schiff in Wien. Derzeit rundet er sein Studium an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin bei Antje Weithaas ab.
Julian Steckel war Solist mit dem Orchestre de Paris, den Radiosinfonieorchestern Berlin, Frankfurt, Saarbrücken, Stuttgart, Kopenhagen und Warschau, mit der Kremerata Baltica, dem Franz-Liszt-Kammerorchester Budapest und den Züricher und Stuttgarter Kammerorchestern unter Dirigenten wie Sir Roger Norrington, Christopher Hogwood, Heinrich Schiff, Andrey Boreyko, Christian Arming, Michael Sanderling, und Yoel Levi John Storgards. Zu den Höhepunkten der Konzertsaison Vergangenen zählen sein Debüt mit dem Schumann-Konzert in der Salle Pleyel in Paris, Konzerte in Düsseldorf im Rahmen des Schumann-Fests, sein Debüt beim RSO Stuttgart und Konzertreisen durch Frankreich und Südamerika. Auf Einladung von Sir Roger Norrington spielt Julian Steckel im Rahmen der Schwetzinger Festspiele 2009 erneut mit dem RSO Stuttgart, um dort im Mai die Sinfonia Concertante von Haydn aufzuführen.
Als begeisterter Kammermusiker gastierte Julian Steckel bei den Festspielen in Ludwigsburg, Bonn, Dresden, Gstaad, Zermatt, Mondsee, Cambrai, Menton und beim "Spannungen" Festival Heimbach. Er Konzertierte mit Sarah Chang, Isabelle Faust, Christian Tetzlaff, Yuri Bashmet, Tatjana Masurenko, Gustav und Paul Rivinius, Alexander Lonquich, Thomas Larcher, Lars Vogt, Francois Leleux sowie
den Quartetten Ebene, Guarneri, Talich und Vogler. Weitere Auftritte als Solist und Kammermusiker führten ihn in die Philharmonie und das Konzerthaus Berlin, die Hamburger Musikhalle, die Philharmonie am Gasteig München, Théatre du Chatelet Paris, die Tonhalle Zürich und das Seoul Arts Center.
Julian Steckel war Träger des Boris Pergamenschikow Stipendiums der Kronberg Academy und Gewann 2007 einen Borletti Buitoni Trust Fellowship Award Sowie den Top-Cellisten-Preis des Verbier Festivals.
Im Frühjahr 2009 erschienen bei AVI-Music Sämtliche Werke für Violoncello und Klavier vom Felix Mendelssohn-Bartholdy, eine Einspielung mit Paul Rivinius und Koproduktion mit Deutschlandradio (Supersonic-Award, CD-Tipp des RBB und des HR, Referenzaufnahme bei Klassik-Heute, Empfehlung der Redaktion bei klassik.com). Ferner sind Aufnahmen des Cellokonzerts von Dallapiccola mit dem Rundfunksinfonieorchester Berlin und Peter Hirsch Sowie Werke von Goldschmidt, Korngold und Bloch mit der Rheinischen Philharmonie Koblenz und Daniel Raiskin in Vorbereitung. Darüberhinaus Veröffentliche AVI-Music Konzertmitschnitte mit Julian Steckel vom "Spannungen" Festival Heimbach mit Werken von Mozart und Brahms.
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